Protokoll der Versammlung am 05.02.2009 in der Freikirchlich-baptistischen Gemeinde

Abteilung

Liebe Besucher, liebe Einwohner von Oberschöneweide,

am 05.02.2009 traf sich die SPD Oberschönweide mit Kirchen und sozialen Trägern aus Oberschöneweide, um gemeinsam über die Probleme des Helmholtzkiezes zu diskutieren.
Die Ergebnisse sind in den nachfolgenden zwei Protokollen festgehalten.
Wir laden Sie ein, uns Ihre Meinungen, Ergänzungen und Anregungen zu schicken.
Im Moment sind wir dabei zu sondieren, zu werten und erste Ergebnisse zu bekommen.
Alle Anwesenden waren sich einig, dass es ein weiteres Treffen geben muss, um sich weiter zu vernetzen und gemeinsam Druck ausüben zu können und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Über den Termin des nächsten Treffen werden Sie hier informiert.

Protokoll der Versammlung am 05.02.2009 in der Freikirchlich-baptistischen Gemeinde Bestehende Angebote:
  • Winterspielplatz der Freikirchlichen Gemeinde
  • Check in – offene Kindereinrichtung der Freikirchlichen Gemeinde
  • Leib und Seele – 600-800 Haushalte in OSW werden von 40 Aktiven versorgt
  • Kinderküche für 0,50 €, gemeinsam einkaufen, kochen und essen – Freikirchliche Gemeinde
  • Patenschaften für sozial schwache Kinder für Mitgliedschaft in Sportvereinen (Active Kids)
  • Schulen und Sportjugend: bewegungsferne Kinder, einmal die Woche Sportangebot + Ernährungsangebot (läuft in Schule an der Wuhlheide, im Aufbau an der Edison- Grundschule)
  • Soziale Angebote 2-3 € pro Monat für sozial schwache Kinder (ARENA-Sportverein)
  • Lücke Kinderprojekte – soziale Kontakte
Verkehr:
  • Durchgangsstraße – Umgehungsstraße – wann?
  • Wann kommt ein Verkehrskonzept?
  • Brücken müssen gebaut werden
  • SOV ohne Schallschutz?
  • Ewige Baustellen, bessere Planung, der Druck auf die Ämter zur besseren Umsetzung
  • muss erhöht werden
  • Parkplatznot
Ordnung und Sauberkeit:
  • Hundekot
  • Bäume gepflanzt, aber Baumscheiben müssen vergrößert werden
  • Bordsteinabsenkungen vornehmen
  • Auf Falschparker muss das Ordnungsamt mehr achten
  • Zuzug von Problemmilieus brachte soziale Probleme
  • Vernachlässigung gegenüber Innenstadtbezirken
  • Fußwege müssen neu gepflastert werden
Soziales und Vernetzung:
  • Angebote werden angenommen, müssen aber dauerhaft existieren
  • Synergieeffekte nutzen, ressortübergreifend arbeiten
  • Nicht nur an die Kinder sondern auch an die Eltern herankommen
  • Es bestehen Schwierigkeiten die Angebote an die Kinder zu vermitteln
  • Angebote müssen auch auf die Interessenlage abgestimmt werden – Analyse mit zuständigen Ämtern
  • Warum gibt es kein QM mehr ?
  • „wir dürfen noch nicht nach Hause kommen“ – hier muss eingegriffen werden
  • Anwohnerstruktur muss bei der Entwicklung berücksichtigt werden – es ist nichts
  • erreicht, wenn nur ein Bewohneraustausch verursacht wird
  • Migrationsprobleme – wenig Verständigung
  • Gewaltpotenzial und Desinteresse überwinden
  • Ämter sind OK aber Vernetzung ist nötig
  • Es wird eine informelle Vernetzung gebraucht, informelle Punkte müssen geschaffen werden
  • Folgeveranstaltung mit Fachpolitikern
  • MAE-Kräfte – Sozialläden, nicht streuen, konzentrieren und längerfristig halten
  • MAE als Einstieg, dann auf andere Füße stellen
  • Kontinuität bei sozialen Projekten, Projektfinanzierung nicht Personengebundene Finanzierung
  • Soziale Stellen müssen dauerhaft sein, da die Probleme nicht nach zwei Jahren verschwunden sind (Nachhaltigkeit)
  • Soziale Projekte mit Leuten aus dem Kiez besetzen
  • Schule integrieren, mit Räumlichkeiten soziale Träger unterstützen – 20 € pro Stunde für eine Turnhalle ist zu teuer
  • Bestehende Projekte müssen unterstützt werden
  • Kostenlose Treffpunkte müssen verstärkt werden
  • Liste der Ansprechpartner erstellen
  • Miteinander ins Gespräch kommen – Möglichkeiten?
  • Seniorenangebote, Donnerstag Vormittag und letzter Freitag im Monat nachmittags
  • Angebote müssen publik gemacht werden
  • Resignation der Bürger wirksam überwinden
Industrie und Gewerbe:
  • Welches Konzept besteht zur Industrieansiedlung über die Kreativwirtschaft hinaus?
  • Platzvorteil zwischen Rummelsburg und WISTA muss zur Ansiedlung genutzt werden
  • OSW braucht Kleingewerbe um eine Belebung zu erreichen
  • Unterstützung für Kleingewerbe
Sport:
  • Schlechter oder fehlender Schulsport ist Teil des Problems bewegungsferner Kinder
  • Soziale Einrichtungen müssen sich mit Sportvereinen vernetzen um einen besseren
  • Zugang zu Turnhallen zu bekommen
  • Sportangebote müssen publik gemacht werden, analysieren warum sie nicht genutzt werden
Kinder und Jugend:
  • Es gibt keine Jugendclubs mehr
  • FEZ ist nicht kostenlos
  • Jugendarbeit vernetzen – Plattform bilden, E-Mail-Verteiler
  • Mellowpark muss erhalten bleiben, Informationen sind nötig, warum Scheitern aus Finanzgründen
  • Bürgerwille scheitert an Finanzen
  • Bezirksamt muss Kontinuität in Kinder- und Jugendarbeit bringen