Plakatausstellung zu Freiheit und Zensur in DDR-Filmen

Ankündigung

Die Galerie KUNST trifft POLITIK zeigt eine Plakatausstellung zu Film-und Zeitgeschichte der DDR 1946-1990 mit dem Titel

"Freiheit und Zensur: Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition"

Anhand ausgewählter DEFA-File aus der staatlichen DDR-Filmproduktion werden jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt. Neben den Filminhalten wird die Zeitgeschichte betrachtet und ein politischer Kontext hergestellt. Für die unterhaltende Komponente wurde die fiktive Figur des "Film-Atze" geschaffen, für dessen Kommentare der bekannte Satiriker Peter Ensikat verantwortlich zeichnet. Er dienst als Bindeglied zwischen Filmerzählung, Zeitgeschichte und persönlichem Erleben und transportiert die Befindlichekeiten der Menschen einer bestimmten Epoche. Auf diese Wiese entstand eine Ausstellung, in der Filme den Ausgangspunkt bilden, um historische Fakten und Hintergründe einmal anders zu vermitteln. Auf den 22 Plakaten werden DDR-Filme analysiert, an die sich viele von uns noch erinnern, z.B. "Die Mörder sind unter uns", "Die Geschichte vom kleinen Muck", "Berlin Ecke Schönhauser", "Spur der Steine", "Paul und Paula", "Coming out".

Die Ausstellung wurde erarbeitet vom Wilhelm Fraenger-Institut gGmbH im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur und mit freundlicher Unterstützung der DEFA-Stiftung und ICESTORM-Entertainment.

Die Ausstellung ist bis Anfang Oktober 2012 zu sehen
im SPD-Büro: Grünauer Str. 8, Gartenhaus, 12557 Berlin
Öffnungszeiten:
Die 14-18 Uhr, Mi-Fr 10-12 Uhr, Do 13-15 Uhr