Ankündigung Stilles Gedenken zum 15. Todestag von Michael Brückner

Am 14. März jährt sich zum 15. Mal der Todestag des viel zu früh verstorbenen Treptower Bezirksbürgermeisters Michael Brückner.  Der Elektro- Ingenieur Brückner war 1990 zum ersten frei gewählten Bezirksbürgermeister Treptows nach der friedlichen Revolution gewählt worden. Seit November 1989 war Michael Brückner, der aus einem sozialdemokratisch geprägten Elternhaus stammte, Mitglied der SDP und baute den Ortsverein Niederschöneweide auf. Im April 1990 entschied eine Vollversammlung der Sozialdemokraten in Treptow, den Investbauleiter des Funkwerkes Köpenick als Kandidaten für das Amt des Bezirksbürgermeisters aufzustellen. Brückner kannte „die normalen Leute“, strahlte Ruhe und Sicherheit aus, zeigte aber Durchsetzungsvermögen. Das überzeugte die SPD- Basis, aber auch die Wählerinnen und Wähler. Eine Koalition aus SPD, CDU und Grünen wählte Brückner am 31. Mai 1990 zum Bezirksbürgermeister. Die Probleme waren drängend: die Verwaltung musste umgebaut, die Wirtschafts- , Währungs- und Sozialunion vorbereitet, die Wohnraumknappheit bewältigt werden. Als seine wichtigsten Ziele nannte Brückner daneben die Beseitigung der vielen Sackgassen durch einen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, der Aufbau eines gläsernen Rathauses, das für alle Bürgerinnen und Bürger offen ist und eine gute Zusammenarbeit mit anderen Städten und Gemeinden, vor allen mit den Brandenburger Nachbarn. In seiner Amtszeit beförderte er vor allem den Ausbau des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Adlershof sowie den Um- und Neubau von Wohngebieten in Altglienicke und an der Elsenstraße.

Michael Brückner ist es innerhalb kürzester Zeit gelungen, Vertrauen in die Demokratie aufzubauen und den Bezirk Treptow ein neues Gesicht zu geben: mit einer bürgerfreundlicheren Verwaltung und neuen Arbeitsplätzen in Wirtschaft und Wissenschaft. Diese Verdienste bleiben unvergessen. Zur Erinnerung an Michael Brückner sind in Niederschöneweide eine Straße und das Bürgeramt nach ihm benannt worden.

Michael Brückners Todestag wird mit einem stillen Gedenken an seinem Grab auf dem Adlershofer Waldfriedhof am 14. März um 13 Uhr begangen. Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Veröffentlicht am 14.02.2013

 

Ankündigung SPD-Fraktion lobt „Otto-Wels-Preis für Demokratie“ aus

Wie können wir unsere Demokratie stärken und gegen Rechtsextremismus und Intoleranz verteidigen? Matthias Schmidt, Bundestagskandidat der SPD Treptow- Köpenick, und Wolfgang Thierse rufen junge Menschen aus Treptow- Köpenick auf, sich mit diesen Fragen in kreativer Weise auseinanderzusetzen. Die SPD- Bundestagsfraktion hat dazu einen Kreativwettbewerb ausgeschrieben. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise und eine Einladung nach Berlin.

Am 23. März 2013 jährt sich die Rede des SPD- Reichstagsabgeordneten Otto Wels gegen das nationalsozialistische Ermächtigungsgesetz zum 80. Mal. Mit dem Gesetz trat der Reichstag seine Rechte als Gesetzgeber an das NS- Regime ab und besiegelte damit das Ende der Weimarer Demokratie. Allein die sozialdemokratische Fraktion widersetzte sich und stimmte gegen die Ermächtigung Hitlers.

"Die Rede von Otto Wels und sein mutiges Eintreten für die Demokratie haben bis heute eine bleibende Aktualität", sagt Matthias Schmidt. Wie die Verbreitung rechtsradikaler, rassistischer und antidemokratischer Einstellungen und nicht zuletzt die Mordserie der rechtsextremistischen Terrorzelle NSU zeigten, "müssen wir unsere freiheitliche Demokratie stets aufs Neue verteidigen und bewahren," so Wolfgang Thierse. Dafür das Bewusstsein der jungen Generation zu schärfen, sei das Anliegen des "Otto- Wels- Preises für Demokratie" der SPD- Bundestagsfraktion.

Beteiligen können sich Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Drei Wettbewerbsaufgaben stehen zur Auswahl. Die Jugendlichen können beispielsweise eine Rede verfassen oder eine Demokratie- Kampagne gestalten. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von maximal drei Teilnehmern.

"Die Gewinnerinnen und Gewinner laden wir im März zur Preisverleihung im Bundestag ein", kündigt Wolfgang Thierse an. Für die drei besten Arbeiten winken attraktive Preise.

Ausschreibung und Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 4. Februar 2013.

Veröffentlicht am 23.12.2012

 

Bundestag Matthias Schmidt ist Bundestagskandidat der SPD Treptow- Köpenick

Mit überwältigender Mehrheit wählten die Delegierten der SPD Treptow- Köpenick am 8. Dezember 2012 in Adlershof ihren Kandidaten für die Wahlen zum Deutschen Bundestag im Herbst 2013. Matthias Schmidt, Fraktionsvorsitzender in der BVV, war zuvor als deutlicher Gewinner aus einer Mitgliederbefragung hervorgegangen, bei der sich drei Genossen beworben hatten. Er präsentierte sich als bodenständiger Kandidat und versprach, die Wahlkreisarbeit in den Mittelpunkt zu stellen. „Ich sehe mich in der Tradition von Siegfried Scheffler und will Treptow- Köpenick mit starker sozialdemokratischer Stimme im Bundestag vertreten!“ so Matthias Schmidt.

Matthias Schmidt wählte in seiner Ansprache das Bild vom Boot und der Crew, die nur in gemeinsamer Anstrengung auf Kurs bleibt und allen Unwettern trotzt. Folgerichtig schenkten ihm die Genossinnen und Genossen ein großes Schiff – aus der Spielwarenabteilung. Über die Aufgabenverteilung der Crew an Bord der "MS SPD" fachsimpelten alle Anwesenden nach der Versammlung.

Sicher ist, so sind sich Matthias Schmidt und der Kreisvorsitzende Oliver Igel einig, dass der Wahlkampf beginnt, und zwar sofort. Matthias Schmidt stellte sich gleich am nächsten Tag beim Politischen Frühschoppen im Gespräch mit seinem Trainer beim 1. FC Union einer interessierten Öffentlichkeit vor. Das Motto „Schmidt macht’s“ wird uns nun regelmäßig begegnen. „Die Mitgliederbefragung stärkt die SPD Treptow- Köpenick und hat mich mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein auf den Weg Richtung Bundestag geschickt.“ erklärt Matthias Schmidt nach der Veranstaltung. „Ich freue mich auf einen spannenden Wahlkampf, viele interessante Begegnungen!“

Veröffentlicht am 10.12.2012

 

Gegen Rechtsextremismus NSU und Rechtsterrorismus in Deutschland

am 17. Dezember 2012 um 19:30 Uhr
im Zentrum für Demokratie
(Michael- Brückner- Str. 1/Spreestraße, 12439 Berlin, direkt gegenüber S- Bhf. Schöneweide)

Vor etwa einem Jahr wurde bekannt, dass eine rechte Terrorgruppe in Deutschland über viele Jahre hinweg Menschen ermordete. Die Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), die zahlreichen Ermittlungspannen und die Rolle des Verfassungsschutzes werden von einem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages behandelt.

Die Berliner Bundestagsabgeordnete und Obfrau der SPD im NSU- Untersuchungsausschuss Eva Högl steht uns dazu Rede und Antwort.
Moderieren wird Nico Schmolke (Beisitzer für Demokratie im Vorstand der SPD Treptow- Köpenick und stv. Juso- Landesvorsitzender).

Außerdem gehen wir angesichts der Nazi- Strukturen in Berlin- Schöneweide der Frage nach, inwieweit sich die rechte Szene zunehmend radikalisiert und ob auch weiterhin eine Gefahr durch rechten Terror besteht.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Veröffentlicht am 18.11.2012

 

Ankündigung Schmidt macht´s: … und will Wahlkreis von Gysi 2013 zurückholen

Matthias Schmidt, designierter Bundestagswahlkreiskandidat für Treptow-Köpenick, stellt sich auf dem nächsten Politischen Frühschoppen der SPD Treptow-Köpenick am Sonntag, dem 9.12.2012 um 10 Uhr im Ratskeller Köpenick vor. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Torsten Schüler, der ehemalige Trainer Schmidts von 1. FC Union Berlin. Die Veranstaltungsreihe steht unter dem Motto „Mitdiskutieren – Mitreden – Mitmachen – Mitgestalten“ und Gäste sind herzlich willkommen.

Veröffentlicht am 18.11.2012